Der Allgäu-Fan und Romanautor Peter M. Roese und die 60er Jahre (18. Fortsetzung)

Hallo Allgäu-Fans und Freunde der unvergeßlichen 60er Jahre,

.............................. nach einer kurzen Pause folgt Fortsetzung Nr, 18 des Manuskripts "Dschörmen Ärfoars - ..." ..............................
"So, jetzt haben wir uns genug ausgelüftet", stellt Edmond abrupt fest. "Ich schlage vor, wir gehen jetzt zum Italiener, ins Cortina."
Da ertönen zustimmende Rufe von allen Seiten, als ob jeder nur auf dieses Stichwort gewartet hätte ...
Während sie den Rückweg einschlagen, gehen die heißen Diskussionen selbstverständlich weiter. Edmond und Brüderchen eilen voraus, um im Cortina Plätze sicherzustellen, denn bei diesem herrlichen Wetter wird in der Eisdiele ordentlich was los sein. Sie haben Glück und können tatsächlich einen großen Tisch beschlagnahmen. Da ist für die Nachkommenden genug Platz.
Die übliche Gaudi fängt damit an, daß einer nach dem anderen, möglichst unauffällig, die Hüllen der Strohhalme an die Decke schießt, wo sie wunderbarerweise hängen bleiben. Jedesmal wenn die Türe geöffnet wird, wiegen sich die Hüllen wie Seetang im bewegten Meer. Naanuuu, wie funktioniert denn daaas? Es war Rossners Idee, das mit den Hüllen der Strohhalme. Wieso eigentlich Strohhalme? Die sind doch schon lange nicht mehr aus Stroh, sondern aus Kunststoff! Man muß die Hüllen unten öffnen, etwas hochschieben, ein kleines Stück des oberen Endes zusammenknüllen und mit Spucke befeuchten, Trinkhalm an den Mund führen, tief Luft holen, Ziel anvisieren, Luft ausstoßen ... "Pfftft ..."" schießtdie Hülle wie eine Rakete nach oben und schon klebt sie ander Decke. Unterdrücktes Gewieher kommt auf ... Außenstehende wissen natürlich nicht was los ist ...
"Das ist wie ein Blasrohr der Indos - nur andersherum", stellte Larsen bewundernd fest, als der stolze Erfinder seine Idee vorführte.
"Welch ein Glück", läßt sich Karin, die völlig in Gedanken versunken ist, auf einmal unvermittelt vernehmen, "daß der Charly den Manuel an der Baßgitarre unterrichtete. Und die Irmtraut wohnt auch im gleichen Haus, wo der Manuel bei seiner Oma untergekommen ist. Da ist sie auf ihn aufmerksam geworden. Dann hat die Irmtraut auch noch den Terry angeschleift. Damit war sozusagen der Grundstein für die Band gelegt. Hinzu kommt noch, daß der Vater von Terry beim Bund ist und den Übungsraum oben am Fliegerhorst, hinter dem Offizierskasino organisiert hat. Ach ja, und dann kam zum Schluß noch der Winterling am Schlagzeug hinzu."
.............................. bald geht es weiter ..............................

Viele Grüße
Peter M.Roese